Gelesen: „Zu ihm“ von Regina Mars & eine Verlosung

Cover "Zu ihm" von Regina MarsZu ihm von Regina Mars ist ein Gay-Romance-Roadmovie als Buch, in dem Noel alles dransetzt, um „zu ihm“ – Victor, seinem größten Rivalen – zu gelangen.

Die Verlosung des Taschenbuchs „Zu ihm“ ist beendet. Du kannst dich aber (natürlich) immer noch in meine Mailingliste (sollte das Formular nicht wollen, nimm das hier: Klick!) eintragen, um künftig keine Verlosungen zu verpassen. Zu den Teilnahmebedingungen/Datenschutz geht es hier entlang: Klick!

Klappentext „Zu ihm“

Noel muss Victor sehen. Sofort. Victor, seinen größten Rivalen im Fußballteam und bei den Frauen. Victor, den arroganten Eisklotz. Da ist eine Sache, die Noel nicht ungeklärt lassen darf, egal, was sich ihm in den Weg stellt. Leider ist das eine ganze Menge.
Unterwegs zu seinem Konkurrenten scheint sich die halbe Welt gegen Noel zu verschwören … aber ist Victor wirklich sein Konkurrent? Oder verbergen sie durch ihre Feindseligkeit Gefühle, die sich keiner von beiden eingestehen will?

Zum Buch

Perspektive: Ich-Perspektive; der Roman wird komplett aus Noels Sicht erzählt.

Was mich zu diesem Buch gelockt hat, ist weniger der Klappentext, der klingt, als habe man wenig Vergnügen mit den beiden Jungs zusammen. Aber das Cover?  BOAH! <3 Spricht mich so dermaßen von an! Mit Noel, der voller Hoffnung lossprintet, mit der blonden Frau, die ich für seine Schwester gehalten habe, die eher knurrt (Warum? *neugier*) und natürlich die zwei Jungs. Hachmach! Noels Schlafzimmerblick! 😀 Und dann der Titel – da ging mein Kopfkino gleich los. Zu ihm – das klingt nach Sehnsucht, nach Dringlichkeit, nach Hoffnung. Ich gestehe, dem Titel bin ich am meisten erlegen.

Noel überfällt seine beste Freundin Sarah (die blonde Frau, die dann doch nicht seine Schwester ist – aber fast!), dass sie ihn nach nach Karlsruhe fahren muss. Jetzt. Not a minute to loose. Sarah knurrt ein wenig, aber tut ihm den Gefallen. Mehr oder weniger, denn was eigentlich eine Stunde Autofahrt werden sollte, zieht sich durch mehrere Unfälle, Missgeschicke und ein Universum, das sich gegen die zwei zu verschwören scheint, zu einer regelrechten Odysee. Als LeserIn begleitet man die zwei besten Freunde, während sich stückchenweise enthüllt, warum sie überhaupt auf dem Weg sind. Natürlich geht es um einen Jungen – Victor. Doch warum Noel seinen Erzrivalen unbedingt jetzt und sofort sehen muss, zeigt sich erst langsam und in Flashbacks. Regina Mars webt sie gekonnt ein, sodass sie wirklich Interessantes enthüllen und nie zu einem Infodump werden. Ich habe mich auf jeden Rückblick gefreut.

Die Figuren

Noel ist ein Sunnyboy, der viel zu überzeugt von sich ist und mich öfter mal die Augen hat verdrehen lassen. Gleichzeitig ist er offen und unbekümmert und herrlich auf Victor fixiert. Victor, der Arsch, der ihn beim Fußball übertrumpft und wegen dem er sich zum ersten Mal in seinem Leben wirklich anstrengt. Herrlich zu lesen die Szene, wie er ihm auf den Hintern starrt, ohne wirklich zu begreifen, was er da tut. Und eine meiner Lieblingsszenen (wenn man die Victor-Szenen außer acht lässt) ist die, in der er mit Sarah streitet und entäuscht und verwirrt ist, weil sie nicht erkennt, dass er sie anlügt.

Victor hat den zweiten Platz in der Auflistung eigentlich nicht wirklich verdient, aber ich setze ihn trotzdem hier hin, weil es Gay Romance ist und weil Noel so dringend „zu ihm“ will. 😉 Victor scheint kalt und unberührt von allem, und man ahnt natürlich, dass das nicht alles ist. Man lauert mit Noel, dass er sich endlich mal öffnet, Gefühle zeigt … und als es so weit ist … hach! Bin ich dezent etwas davongeschmolzen. Vor Mitgefühl genauso wie vor Romantik.

Sarah gehört eigentlich auf Platz 2, denn mit ihr ist Noel den Großteil des Buches unterwegs (mal abgesehen von den wunderbaren Rückblenden). Sie ist grummelig, ein pinkes Mädchen mit pinkem Auto und pinken Plüschsitzbezügen, eine echt tolle Freundin und hat mit ihren Eltern ihr ganz eigenes Päckchen zu tragen. Ich war froh, dass sie auch ein Happy End bekommen hat – und das beinhaltet keinen Mann.

Sex & Romance

Romance gibt es nicht ganz so viel wie in Büchern, wo die Figuren beständig zusammen sind – logisch irgendwie. Aber es gibt ausreichend Szenen fürs Herz, und – hach! – sind die toll. Eine schöne Sexszene gibt es ebenfalls. Da das Buch recht kurz ist, wäre mehr vermutlich auch overkill gewesen.

Cover

Das Cover ist wie üblich bei Regina Mars selbst gezeichnet. Ich habe mich oben schon darüber ausgelassen, wie gut es mir gefällt. *schwärm* ’nuff said.

Fazit

Ein kurzer, süßer Roman, der wünschen lässt, man würde mehr von Noel und Victor erfahren. Und dafür lohnt sich das Taschenbuch, denn darin gibt es noch die Kurzgeschichte Mit ihm. Darf ich mal vor Begeisterung quietschen?

Die Verlosung des Taschenbuchs „Zu ihm“ ist beendet. Du kannst dich aber (natürlich) immer noch in meine Mailingliste eintragen, um künftig keine Verlosungen zu verpassen. Zu den Teilnahmebedingungen/Datenschutz geht es hier entlang: Klick!



Sollte das Formular mit deinem Browser nicht klappen, probiere es über das hier: Mailingliste.

Hinter dem Cut noch ein wenig Spoiler.

Natüüüüüüüüüüüürlich hat das Buch ein Happy End, und Victor und Noel sind einfach zur Zucker zusammen. Ich liebe es, das man die Victor-Szenen auch noch mal in Kurzform aus Victors Sicht erfährt, weil die zwei darüber reden. Im Bett. Und ist das niedlich, wie Victor beschreibt, was Noel mit ihm gemacht hat! *ist zu einer kleinen Zuckerpfütze geeschmolzen*

Außerdem ist es echt herzig, dass die zwei es nicht sonderlich lang schaffen, ihre Beziehung geheimzuhalten und im Trainingslager sehr schnell alle wissen, dass sie zusammen sind. 😉

Auch die Kurzgeschichte mag ich sehr. Ganz besonders das unkomplizierte Outing oder eher das Vorstellen seines Freundes vor Noels Familie fand ich toll.

Etwas weniger gelungen fand ich die zweite Sexszene in der Kurzgeschichte zwischen den beiden. Das liegt nicht an der Szene an sich, sondern dass sie keinen Gedanken daran verschwenden, was Safer Sex ist. Auch nicht nachher. In der Hitze des Gefechts – okay, sie sind Teenager. Aber trotzdem … Das ist aber auch schon alles, was ich anzumeckern habe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.